Kurt Schmid, Procurator, und Markus Landert, Museumsdirektor, laden zum Besuch des Theaters ein:
"Am 18. Juli 1524 brennt die Kartause Ittingen. Auf ihrem Weg nach Frauenfeld, wo sie ihren vom Landvogt gefangen gesetzten Priester befreien wollen, zünden aufgebrachte Bauern aus der Umgebung von Stein am Rhein und Stammheim das Kloster an. Diese Begebenheit, die als „Ittinger Sturm“ in die Schweizer Geschichte eingeht, bildet die Grundlage für ein Theaterstück, das das Theater jetzt unter der Leitung von Oliver Kühn zusammen mit der Kartause Ittingen im Februar 2012 zur Aufführung bringt. Es ist kein Historienspiel, sondern eine Art Volks-Theater, das durchaus auch unterhaltsam die vielfältigen Parallelen des Ittinger Sturms zu heutigen Konflikten thematisiert.
Zu einem ganz besonderen Ereignis wird das Stück „Ittingen brennt“ dadurch, dass das Theater am Ort des historischen Geschehens spielt, nämlich im alten Weinkeller des Kartäuserklosters. Hier gab sich die aufgebrachte Menge dem Trunke hin, wodurch der politisch motivierte Aufstand bald in ein wildes Gelage ausartete. Spannender und authentischer kann ein Spielort nicht sein. Zusammen mit dem Theater Jetzt laden wir Sie herzlich zu diesem aussergewöhnlichen Theaterereignis ein. Erleben Sie mit uns, wie Geschichte lebendig wird, wie sich am Ort des Geschehens Vergangenheit und Gegenwart zu einer untrennbaren Einheit verbinden."
Alle Informationen zu "Ittingen brennt"