Schweizer Predigtpreis geht in den Thurgau

Esther Gaillard, Ratsmitglied des SEK, überreicht Erich Häring im Rathaus Bern die Auszeichnung "Schweizer Predigtpreis 2017", Bild: Anja Zurbrügg, kirchenbund.ch

Erich Häring hat am 6. November 2017 als erster katholischer Theologe den Schweizer Predigtpreis entgegen genommen. Insgesamt ist der Preis des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) mit 3000 Franken dotiert.

Die Predigt von Häring, der zuletzt als leitender Priester im Pastoralraum Region Altnau am Bodensee arbeitete, war dem Gleichnis vom verlorenen Schaf gewidmet. Gehalten hat er sie laut eigenen Angaben in einem Sonntagsgottesdienst im Herbst vergangenen Jahres. Häring habe die Lektion über das "Sich-finden-Lassen vom Verlorenen" einem Zapfenzieher und einem Schaf in den Mund gelegt, "knapp, witzig und tiefsinnig", wie es in der Mitteilung des SEK heisst.

Nicht nur Reformierte
Prämiert wurden auch der reformierten Pfarrer Philipp Roth aus Basel und der italienische Waldenserpastor Alessandro Esposito. Im Frühjahr 2017 hatte der Bischof von Basel, Dr. Felix Gmür, die Seelsorgenden seines Bistums ermutigt, am Schweizer Predigtpreis teilzunehmen. Denn erstmals gab es beim Wettbewerb keine konfessionelle Einschränkung. Unter den insgesamt 172 anonymisierten Predigten prüfte die Jury auch 30 Texte von katholischen Autoren.

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