Fusion Homburg und Gündelhart

Bild: Maria Streule

Am 23. September 2018 haben die Kirchgemeinden Homburg und Gündelhart ihre Fusion per 01.01.2019 beschlossen und zugleich eine neue Kirchenvorsteherschaft für die fusionierte Kirchgemeinde gewählt.

Die beiden kleinen Pfarreien oben auf dem Seerücken unterhalten schon seit vielen Jahren enge Kontakte. Im Blick auf die Gesamterneuerungswahlen 2018 haben die Kirchenvorsteherschaften ein Zusammengehen geplant. Im Fusionsvertrag wurde das Modell der Absorptionsfusion gewählt, indem die Kirchgemeinde Gündelhart von der Kirchgemeinde Homburg aufgenommen ("absorbiert") wird.

Im Juni haben die Kirchenvorsteherschaften ihre Mitglieder über die Fusionsgründe und die Details des Vertrags informiert, ferner hat der Revisor der Landeskirche die Auswirkungen auf den Finanzausgleich dargestellt. Auf die Abstimmung hin wurde den Stimmberechtigten eine umfassende Botschaft zugestellt.

Am 22./23. September fand nun die Abstimmung statt. Dabei wurde der Fusionsvertrag vom 06.08.2018 grossmehrheitlich angenommen:

Kath. Kirchgemeinde Gündelhart

Anzahl der versandten Stimmrechtsausweise 142
Eingegangene Stimmzettel 52
Leere Stimmzettel 0
Ungültige Stimmzettel 1
Massgebende Stimmzettel 51
Stimmbeteiligung 36%

JA Stimmen

45

NEIN Stimmen 6

Kath. Kirchgemeinde Homburg

Anzahl der versandten Stimmrechtsausweise 213
Eingegangene Stimmzettel 66
Leere Stimmzettel 4
Ungültige Stimmzettel 0
Massgebende Stimmzettel 66
Stimmbeteiligung 30%

JA Stimmen

60

NEIN Stimmen 2

Die Beschlüsse stehen noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Kirchenrat der Katholischen Landeskirche des Kantons Thurgau.

Parallel zur Abstimmung wurde auch gleich die Gesamterneuerungswahl für die Kirchenvorsteherschaft ab 01.01.2019 durchgeführt. Für die Kandidatin aus Gündelhart stand das Wahlergebnis allerdings unter dem Vorbehalt, dass beide Kirchgemeinden der Fusion tatsächlich zustimmen.

Ergebnis der Wahl in die Kirchenvorsteherschaft:

Bettina Frei, Hörhausen
Daniela Herzog, Hörhausen
Maria Streule, Homburg
Beat Tischhauser, Homburg
Karl Umbricht, Homburg

Als Präsident wurde Beat Tischhauser und als Pflegerin Maria Streule gewählt.

Bei der Wahl der Kirchenvorsteherschaft und der Revisoren betrug die Stimmbeteiligung 33%, ein Wert, der bei Kirchgemeinden sonst kaum noch erreicht wird.

 

Maria Streule, redigiert Urs Brosi

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