Wo Frauen ein Wörtchen mitreden

Jährlich erhebt die kantonale Dienststelle für Statistik den Anteil von Frauen in politischen Ämtern - bei Politischen Gemeinden und Schulgemeinden. Die Katholische Landeskirche Thurgau hat auch nachgezählt: In den Kirchenvorsteherschaften machen die Frauen 47 % der Mitglieder aus. 

Bei Total 236 Mitgliedern zählen die katholischen Kirchen-
vorsteherschaften 111 Frauen (Stand nach Gesamterneuerungs-
wahlen 2014), was einen Frauenanteil von 47 % ergibt. Damit stehen die katholischen Kirchenvorsteherschaften besser da als Grosser Rat (26 %), Gemeinderäte (25 %) und Schulbehörden (43 %).

Männer dominieren
In allen politischen Ämtern sind mehrheitlich Männer verteten - mit Ausnahme des Thurgauer Regierungsrats, wo aktuell drei von fünf Mitgliedern Frauen sind (Frauenanteil von 60 %).
Zu Statistik und Kommentar der Dienststelle für Statistik 

Heldin des Alltags 2017
Eine der 111 Katholikinnen, die sich in einer Thurgauer Kirchenvorsteherschaft engagieren, ist Brigitta Rölli aus Happerswil. Die Präsidentin der Kirchgemeinde Altnau (seit 2003) steht seit 2008 auch dem Seelsorgeverband Altnau-Güttingen-Münsterlingen vor. Zusammen mit drei weiteren Frauen sowie mit vier Männern wurde sie im März 2017 als Heldin des Alltags gewürdigt. 

Brigitta Rölli schildert die Motivation für ihr Engagement so:

Ich engagiere mich in der Kirchenvorsteherschaft, weil mir die Kirche - trotz allem - am Herzen liegt. Hier kann ich ganz praktisch am Reich Gottes arbeiten.  Und so den Menschen etwas mitgeben.
Brigitta Rölli

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Katholische Landeskirche des Kantons Thurgau

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