Junge ansprechen - digital und ökumenisch

900‘000 Franken fliessen 2018 in den Finanzausgleich – einer von mehreren einstimmigen Beschlüssen der katholischen Synode. Bild: Arianna Maineri

Für ihre künftige Internet-Plattform setzt die Katholische Landeskirche Thurgau 300‘000 Franken ein. In die Jubiläen „150 Jahre Thurgauer Landeskirchen“ fliessen 150'000 Franken. Entstehende Pastoralräume erhalten via Kirchgemeinden finanzielle Unterstützung - im Rahmen der schon bestehenden Möglichkeiten.

Sitzung der katholischen Synode Thurgau vom 30. November 2017 im Rathaus Weinfelden

Ohne Diskussion und ohne Gegenstimmen genehmigte die Synode der Katholischen Landeskirche Thurgau einen Kredit von 300‘000 Franken. Der Betrag dient zur Realisierung einer neuen multifunktionalen Internet-Plattform. Sie wird das jetzige Portal www.kath-tg.ch ablösen. Die Pfarreien werden ihre Beiträge für das Pfarreiblatt forumKirche sowie für die Webseiten in einer zentralen Datenbank erfassen können. Möglichkeiten zur Erweiterung, etwa für Apps oder Social Media, sind ebenso vorgesehen.
 
Kirchen auch den Jungen nahe bringen
Einstimmig genehmigte die Synode das Budget 2018 der Katholischen Landeskirche: Gerechnet wird mit einem Ertrag von 7.35 Mio. Franken und mit einem Mehraufwand von 24‘000 Franken. Der Zentralsteuerfuss liegt bei 4.15%. Im Budget 2018 ist auch die zweite Tranche der insgesamt 150‘000 Franken für die Aktivitäten zu „150 Jahre Thurgauer Landeskirchen“ enthalten. Damit beteiligen sich die Landeskirchen des Kantons je hälftig an den Kosten für die Jubiläumaktivitäten. Von Seiten der Finanzkommission erfolgte eine eindringliche Ermahnung an den Kirchenrat: Das ökumenische Grossprojekt soll auch als Chance genutzt werden, um jüngere Menschen anzusprechen. Dafür braucht es geeignete Inhalte und Angebote.
 
Härtefälle bei entstehenden Pastoralräumen
„Mindestens in Härtefällen“ soll die Landeskirche Beiträge an die Kosten zur Entwicklung von Pastoralräumen leisten. Dies forderten Motionäre aus dem Gebiet des künftigen Pastoralraums TG 6 (Nollen-Lauchetal-Thur). Wie Kirchenratspräsident Cyrill Bischof ausführte, wird der Kirchenrat für die Kirchgemeinden Bettwiesen und Wuppenau einen Härtefallbeitrag sprechen können. Das ermöglicht der reguläre Finanzausgleich. Die Landeskirche Thurgau finanziert bereits ein System mit, das im ganzen Bistum Basel finanzschwache Kirchgemeinden bei der Errichtung von Pastoralräumen unterstützt („PEP-Fonds“). Daraus fliessen 30‘000 Franken an den Kirchgemeindeverband Nollen-Lauchetal-Thur. Es brauche also kein neues Regelwerk. Nach angeregter Diskussion folgte die Synode dem Antrag des Kirchenrats: Mit grosser Mehrheit erklärte sie die „Motion Meier“ als nicht erheblich.
 
Alois Schwager verabschiedet
Durch die letzte Sitzung der Legislaturperiode 2014-2018 führte Alois Schwager als Synodenpräsident. Dessen Amtszeit ist auf vier Jahre beschränkt. Cornel Stadler, Vizepräsident der Synode, würdigte Alois Schwager und dankte ihm für seine engagierte Art, die Arbeit der Synode zu leiten. 

Arianna Maineri Luterbacher

Kommunikationsverantwortliche
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