Pfingsten

 

Sonntag, 20. Mai, 10 Uhr

 

So, wie es immer war‘ oder ‚Siehe ich mache alles neu‘? 

Alles, was lebt, beginnt jung und zerbrechlich, wächst und reift, wird älter und starrer. Damit nicht alles stirbt, muss es immer wieder aufgebrochen werden. Das ist die Aufgabe des Heiligen Geistes. Er ist der grosse Aufbrecher in allen Situationen.

Die Pfingstsequenz von Stephan Langton (um 1200) bringt dieses Aufbrechen zum Leben sehr schön zum Ausdruck:

‚Komm herab, o Heilger Geist, der die finstre Nacht zerreisst, strahle Licht in diese Welt.
Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.
Höchster Tröster in der Zeit, Geist, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.
In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.
Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem giesse Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.
Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. 

(Kirchengesangbuch Nr. 493)

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