Kirchenchorreise 2018

Das Altarbild von F. Gehr in der Kirche von St. Gerold

Pünktlich fährt am Sonntag, 26.August 2018 ein blauer Car auf den Kirchplatz, nicht zu übersehen die grossen Lettern mit denen der Bus beschriftet ist, Walter Marti‘s Gefährt steht bereit für die Reise des Kirchenchor‘s Berg und des Männerchor‘s Kemmental.

Bererits im Rheintal gibt‘s einen Kaffeehalt, das braune, koffeinhaltige Getränk lässt dann auch die letzte Müdigkeit verschwinden.

Weiter geht dann die Fahrt über das „Bödele“ mit einem eindrücklichen Blick auf den Bregenzer Wald. Bei Bezau kreuzen wir die Gleise des „Wälder Bähnli“, einer Touristen-Atrakttion nicht nur für Eisenbahnfreunde. Der Verein betreibt eine Schmalspurbahn mit Dampf-und Dieselloks und führt regelmässig Fahrten durch.

Unser erster  Höhepunkt ist dann die Seilbahn-Talstation bei Bezau, in einer topmodernen Gondel fahren wir dem Gipfel Baumgarten zu und geniessen die herrliche Bergluft auf 1640m über Meer. Entgegen aller Wetterprognosen präsentiert sich uns auf der Aussichtsplattform ein herrliches Panorama.

Einzig den Kirchturm des Ulmer-Doms können wir wegen einer dicken Wolke nicht sehen.

Sieben wanderfreudige ChorsängerInnen wagen nach dem Mittagessen zu Fuss den Abstieg zur Mittelstation, dort treffen wir auf den Rest der Reisegesellschaft und gondeln zusammen talwärts.

Kurz vor 15.00 Uhr fährt unsere Reisegesellschaft in St. Gerold ein.

Die Propstei liegt eingebettet in einer einzigartigen Landschaft, umgeben von Bergen, Wiesen und Wäldern und gehört dem Kloster Einsiedeln.

Ein Ort des Glaubens, der Stille und Einkehr und ein spezieller Kraftort erwarten uns in dieser Klosteranlage. Pater Kolumban führt uns durch einen Teil der Anlagen.

In der Kirche erklärt er uns mit ruhiger Stimme das sehr umstrittene Altarbild von Ferdinand Gehr, seine Auslegung des Gemäldes lässt es als Glaubensbezeugung besser verstehen, auch wenn manche die Art der Malerei ablehnen oder sogar als Kinderschmiererei bezeichnen. Überall sind die Spuren von Pater Nathanael Wirth‘s Wirken zu sehen, in seiner Zeit als Propst von St. Gerold hat er so manches verändert, verbessert und umbauen lassen und diesen Ort zu einem florierenden Seminar- Kultur- Glaubens- und Einkehrort gemacht.

Auf der Rückfahrt entlang des Flusses Melau fahren wir durch das Walsertal..

Etwas neidisch bewundern wir die grünen Wiesen, da muss es in diesem heissen Sommer viel mehr geregnet haben. Im Restaurant der Schaukäserei Stein AR stärken wir uns beim Nachtessen für die Heimfahrt, und treffen um 19.40 wieder auf dem Kirchenplatz ein.

Ein eindrücklicher Tag geht zu Ende und wir bedanken uns bei den Organisatoren und dem sicheren Carchauffeur Walter.

Christof Schalk

 

 

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