Eidg. Dank-, Buss- und Bettag am 17. Sept.

Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag

Dankgottesdienste und Bussfeiernwurden zu allen Zeiten begangen. Dazu wurde das Volk Israel schon im AltenTestament aufgerufen. Dank- und Bussfeiern haben auch im Christentum ihren Ort gefunden und sind in der Schweizer Geschichte immer wieder ein Thema, besonders in Zeiten der Not. Im Spätmittelalter tauchen sie als Gegenstand eidgenössischer Tagsatzungen auf. Am Buss- und Bettag wurde man zur Umkehr aufgerufen. Dabei ging es nicht nur um eine innere Umkehr, auch das Tun der Menschen sollte sich zum Guten wenden. So hörte man immer wieder neu auf die Bibel, um zu erkennen, wo man ihr auch als ganzes Volk untreu geworden war. Die Geschichte der institutionalisierten Dank- und Bussfeier, des«Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettags», ist eng mit jener des werdenden Bundesstaates Schweiz verbunden. Zum ersten gesamtschweizerischen Dank-, Buss-und Bettag kam es am 8. September 1796. Und seit 1832 steht auch das Datumfest: jeweils der dritte Sonntag im September. Sein eigentliches, heutiges Gewicht erhielt der Tag also im Umfeld der Gründung des Bundesstaates von 1848.

Der Bundesstaat von 1848 war keine Selbstverständlichkeit, sondern musste errungen werden. Noch standen das junge Staatsgebilde und der Religionsfriede auf wackligen Beinen. So war es klug, miteinem gemeinsamen Dank-, Buss- und Bettag auf die Verwurzelung in der christlichen Tradition hinzuweisen und durch die gemeinsame Besinnung dem noch fragilen Staatsgebilde ein festigendes Element zu geben. Damit wurde das Verbindende betont und der Respekt vor dem politisch und religiös Andersdenkenden gefördert. Zunächst erliessen die Kantonsregierungen Bettagsaufrufe, sogenannte Bettagsmandate, die aus religiöser Sicht auf die aktuellen geistigen, sittlichen, aber auch politischen, wirtschaftlichen und sozialen Themen eingingen. Die Bischöfe beschlossen 1886 eine für die ganze katholische Schweiz verbindliche Festordnung und publizierten zu diesem Anlass einen Hirtenbrief. Seit dem 2. vatikanischen Konzil wird der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag als ökumenischer Festtag begangen. Er ist zudem ein staatlich angeordneter Feiertag der von allen christlichen Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde gefeiert werden. Er ist der Tag der Solidarität, der Tag der Geschwisterlichkeit. Er zeigt, dass Menschen zusammengehören und dass man füreinander und für die Schöpfung Verantwortung trägt.

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An dieser Stelle fanden Sie bis anhin die Jubilarinnen und Jubilare unserer Pfarrei, die einen hohen Geburtstag feiern durften!

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