Werde Teil des Wandels

Damit alle genug zum Leben haben - auch Menschen die wir nicht kennen
Damit alle Menschen genug zum Leben haben

Für eine Welt, in der alle genug zum Leben haben

Die neue ökumenische Kampagne der Hilfswerke Fastenopfer (katholisch) und Brot für alle (evangelisch) schlägt einen Wandel vor, einen Wandel, den es braucht, damit Menschen ihre Zukunft und die Zukunft ihres Planeten sichern können. Denn wenn wir weiter wirtschaften wie bisher, wird unser Planet bald an seine Grenzen stossen. Das hat Konsequenzen: Hungersnöte in Afrika, Fluten in Asien und Trockenheit in Lateinamerika. Die Kontinente sind dabei austauschbar.

Und Auswirkungen dieser Krisen zeigen sich auch bei uns. Auch wir können uns nicht einfach davon stehlen. Wir sind Verursacher und Betroffen zugleich.

Diese Herausforderungen lassen viele resignieren. Doch darauf antwortet die Kampagne mit Kraft und Phantasie. Sie stellt Menschen vor, die sich nach Frieden und Gerechtigkeit sehnen, ihre Umwelt schonen und auch an das Wohlergehen künftiger Generationen denken. Diese Menschen nehmen das Heft selber in die Hand und beginnen an ihrem Ort etwas zu verändern. Die Kampagne vernetzt diese Hoffnungsgeschichten und gibt Impulse für einen nachhaltigen Wandel zu einer besseren Welt für alle. So kann jeder und jede etwas zum grossen Wandel beitragen.

Franz von Assisi: „Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzliche schaffst du das Unmögliche.“

So wie der Kolibri in der Geschichte vom grossen Waldbrand. Das Wasser aus seinem Schnabel ist tatsächlich nicht mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein. Trotzdem ergreift er die Initiative zur Löschaktion. Er wird so zu einem Vorbild für die anderen Tiere.
So wie die biblische Gestalt des Noah, der nicht wartete, bis alle aufbrechen würden. Gegen die allgemeine Resignation baute er eine Arche. Und sie wurde zum Zeichen, dass Vertrauen in Gottes gute Schöpfung und beherztes Handeln zusammen Leben retten können.

Viele von Ihnen sind mit Gebet, Fasten, Spenden, rücksichtsvollem Lebensstil schon Teil des nachhaltigen Wandels für eine lebensfreundliche Welt. Wir freuen uns, mit Ihnen auf dem Weg zu sein und wünschen Ihnen eine besinnliche und ermutigende Fastenzeit.

Matthias Loretan


Einladung zu einer besonderen Wanderung durch die Fastenzeit

Wir laden Sie ein, die Fastenzeit zu nutzen, während 40 Tagen einfacher und achtsamer zu leben. Dies kann dazu beitragen, dass genug für alle da ist. So kann Solidarität wachsen mit Menschen, die wir zwar nicht persönlich kennen, die mit uns jedoch das Schicksal auf unserem bedrohten Planeten teilen.

Der Fastenkalender 2018 ist gestaltet wie ein Schwarzes Brett mit zahlreichen Hoffnungsgeschichten und Inspirationen für kleine und grössere Veränderungen in unserer Welt. Die Lösungen sind je nach Ort ganz unterschiedlich. Die einen pflanzen Mangrovenwälder, andere gründen Sparkassen und die Dritten teilen sich den Garten und pflanzen lokale Gemüsesorten an.

Während der Fastenzeit können Sie in allen Gottesdiensten das Fastenopfer-Säckli mit den Kollekten mitgeben. Mit dem Einzahlungsschein aus der Agenda können Sie Ihren Beitrag aber auch direkt dem Fastenopfer überweisen (PC-Konto 60-19191-7). Herzlichen Dank.

Unser Projekt: Spargruppen in Madagaskar

Als wirksames Zeichen der Solidarität empfehle ich Ihnen, die Projekte des Fastenopfers auch finanziell zu unterstützen. Das katholische Hilfswerk hilft Menschen, aus eigener Kraft ein selbstbestimmtes und würdiges Leben zu führen. In unserem Pastoralraum unterstützen wir zur einen Hälfte die allgemeinen Projekte des Fastenopfers, zur anderen Hälfte, bereits im 6. Jahr, die Spargruppen in Madagaskar  Tsinjo Aina in Madagaskar – spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Brigitta Rölli, die mit ihrem Mann Sepp in der Entwicklungsarbeit in Madagaskar tätig war, wird über die Spargruppen aus ersten Hand orientieren: mit Plakatwänden in den Kirchen sowie mit einer Power-Point Präsentation beim Suppenzmittag am ersten Fastensonntag, 18. Februar im Martinshaus Altnau.

 

Veranstaltungen während der Fastenzeit:

Aschermittwoch, 14. Februar, 19.15 Uhr, kath. Kirche Altnau
Wortgottesfeier mit Aschenausteilung
Am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Die Kirche eröffnet diese Zeit der Umkehr und Veränderung mit dem Zeichen des Aschenkreuzes. Die Asche mahnt uns: Du lebst nicht ewig. Es ist nicht egal, wie du lebst. Nutze die Zeit! Nimm dein Leben ernst!

Sonntag, 18. Februar, 10.30 Uhr, kath. Kirche Altnau
Gottesdienst mit Suppenzmittag
Sek.-Schüler führen ins Thema des Gottesdienstes ein: Verrückte Ideen retten die Welt, nach Motiven der biblischen Noah-Sage. Und der Projektchor Camino singt Gospel- und Poplieder. Anschliessend Suppenzmittag im Martinhaus.

Mittwoch, 28. Februar, 19 Uhr, evang. Begegnungszentrum VIVA, Frauenfeld
Konzernverantwortungs-Initiative: pro und contra
Die von den Hilfswerken mitlancierte Initiative verlangt, dass Schweizer Unternehmen auch im Ausland international anerkannte Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Darüber diskutieren Jeanne Pestalozzi-Racine (Brot für alle), Florian Wettstein (Prof. für Wirtschaftsethik), Walter Schönholzer (Regierungsrat Kt. TG) und Denise Laufer (Schweiz. Verband Industrie- und Dienstleistungskonzerne).

Donnerstag, 15. März, 19.30 Uhr, Kino Roxy Romanshorn
Tomorrow
Welche Lösungen brauchen wir, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten?
Der mit einem César ausgezeichnete Dokumentarfilm des Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent zeigt inspirierende Initiativen. Ab 19.00 Uhr Bar.

Sonntag, 18. März, 09.00 Uhr in Güttingen und 10.30 Uhr in Altnau
Gottesdienste als Versöhnungsfeiern
An diesem Sonntag gestaltet Matthias Loretan die Wortgottesdienste mit Kommunion als Versöhnungsfeiern.
Die Bussfeiern dienen vor allem der Sensibilisierung von Verantwortung und der Besinnung auf mögliche Schuld gegenüber sich selbst, gegenüber den Mitmenschen und Gott. Die öffentliche Form der Versöhnungsfeier lädt besonders dazu ein, sich der sozialen und strukturellen Schuld bewusst zu werden und diese in christlicher Gemeinschaft vor Gott zur Sprache bringen.

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Katholischer Pastoralraum Region Altnau

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Sekretariat |  071 695 14 39
Seelsorge |  071 695 16 31

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9.00 bis 11.30 Uhr

Unser Tipp

19.08.2018, 10:00 Uhr
Güttingen, Hafenmole

23.08.2018, 14:15 Uhr
Altnau

25.08.2018, 10:00 Uhr
Altnau

25.08.2018, 10:00 Uhr
Güttingen