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Katholische Synode des Kantons Thurgau

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Sommer-Sitzung der KATHOLISCHEN SYNODE des Kantons Thurgau
vom Montag, 28. Juni im Rathaus Frauenfeld

 

Grünes Licht für Projektierung Neubau
 

An der Synode der katholischen Landeskirche Thurgau im Rathaus Frauenfeld wurde Isabella Stäheli von den 92 anwesenden Synodalen zur neuen Synode Präsidentin gewählt. Anne Zorell Gross, Ralph Limoncelli und Cyrill Bischof bilden zusammen mit Peter Hungerbühler (Präsident bisher) und Theo Scherrer (bisher) den neuen Kirchenrat. Sie sind für die Amtsperiode 2010-2014 gewählt worden.

 

Wahlergebnisse der konstituierenden Synodensitzung anschauen

 

von Ursi Vetter / KEB

 
Frauenfeld – Alois Schwager, der amtsälteste ehemalige Synode Präsident, wurde zum Vizepräsidenten ernannt. Nach der Genehmigung der Erneuerungswahlen vom 6.7. März 2010 führte Alois Schwager die geheime Wahl von Isabella Stäheli durch. Die 62-jährige Familienfrau welche mit einem Glanzergebnis von 90 Stimmen gewählt wurde, ist seit 1996 im Kantonsrat und seit 2007 Mitglied der Synode. „Ich werde mich bemühen und hoffe auf ihre Unterstützung“, sagte die neue Präsidentin bei der Wahlannahme. In das Büro der Synode wurden Monika Künzli-Knüsel, Barbara Binzegger, Pater Gregor Brazerol, Pia Holenstein-Manser und Margrit Küffer in globo gewählt.

 

Isabella Stäheli, die neue Synodepräsidentin gleich nach der Wahl in ihrem Amt.

Neuer Kirchenrat
Anne Zorell Gross, welche seit 1996 Gemeindeleiterin ist, wurde mit grossem Mehr als Nachfolgerin von Mario Hübscher gewählt. Sie übernimmt im Sommer die Gemeindeleitung von Ermatingen. Für Martina Oertli-Giger wurde der 48 jährige Architekt Cyrill Bischof aus Uttwil gewählt. In Romanshorn belegt er das Amt des Kirchenvorsteherschaftspräsidenten. Der 39-jährige Ralph Limoncelli, Stadtschreiber von Frauenfeld, wurde als Nachfolger von Sabine Tiefenbacher gewählt. Dank seinem Theologiestudium und seiner Erfahrung als Kirchenvorsteherschaftspräsident von Arbon verfügt auch er über reichliche Basiserfahrung.

(v. links nach rechts) Der neu gewählte Kirchenrat für die Amtsperiode 2010-2014 in neuer Zusammensetzung: Ralph Limoncelli, Theo Scherrer, Peter Hungerbühler (Präsident), Anne Zorell Gross und Cyrill Bischof.

Neuer Mindeststeuerfuss für Finanzausgleich
Die beiden verbleibenden: Domherr Theo Scherrer, sowie Peter Hungerbühler wurden ehrenvoll wieder gewählt. Peter Hungerbühler, der das Amt des Kirchenratspräsidenten seit 2006 ausübt, wurde auch in dieser Funktion wieder bestätigt. In die Verwaltungskommission der Pensionskasse wurden Monika Huber-Rüsch, Rupert Summerauer, Cécile Lehmann, Franz Flammer, Jürg Haag und Richard Bilgergi in globo gewählt. Die restlichen Traktanden wurden allesamt genehmigt. Der Rechenschaftsbericht wird in Zukunft erst nach der Abnahme an der Synode zum Versand gelangen. Die Rechnung 2009 der Landskirche, welche mit einem Ertragsüberschuss von 251'064 Franken schliesst erhielt ebenfalls einstimmige Zustimmung. Zugestimmt wurde auch der Rechnung der Anderssprachigenseelsorge (Ertragsüberschuss 123'874 Franken) und der Rechnung der Pensionskasse (Aufwandüberschuss 200'053 Franken). Mit sofortiger Wirkung wurde die Verordnung über die Zentralsteuer und den Finanzausgleich geändert. Alle Kirchgemeinden, deren Kirchensteuerfuss mindestens 27 Prozent beträgt, sind grundsätzlich bezugsberechtigt.

Fonds für Fusionen
1 Million Franken hat der Kirchenrat für den Finanzausgleich reserviert. Der Antrag vom Kirchenrat lautete auf 890'000 Franken, gutgeheissen wurde der Antrag der Budgetkommission mit 845'000 Franken. Auch der Antrag die Differenz zu einer Million Franken, nämlich 155'000 Franken in einen zweckbestimmten Fonds einzulegen wurde gutgeheissen. Mit diesem Fonds kann die Landeskirche bei Fusionen finanzielle Unterstützung bieten. Die Verordnung der Katholischen Synode betreffend Kloster Fischingen, welche ermöglichen soll, dass das Kloster weiterhin Führungen anbietet, Pilgerseelsorge leistet und kulturell tätig sein kann, wurde klar gutgeheissen. Auch die 150'000 Franken Planungskredit zur Projektierung eines Neubaus des Geschäftssitzes der Landeskirche zusammen mit der Katholischen Kirchgemeinde Weinfelden erhielt Zustimmung. Der Antrag, dass die Landeskirche 77Prozent der Planungskosten übernimmt und die katholische Kirchgemeinde Weinfelden 23 Prozent erhielt grossmehrheitliche Zustimmung.

 

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