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Frauenfeld – Alois Schwager, der amtsälteste ehemalige Synode
Präsident, wurde zum Vizepräsidenten ernannt. Nach der Genehmigung
der Erneuerungswahlen vom 6.7. März 2010 führte Alois Schwager die
geheime Wahl von Isabella Stäheli durch. Die 62-jährige Familienfrau
welche mit einem Glanzergebnis von 90 Stimmen gewählt wurde, ist
seit 1996 im Kantonsrat und seit 2007 Mitglied der Synode. „Ich
werde mich bemühen und hoffe auf ihre Unterstützung“, sagte die neue
Präsidentin bei der Wahlannahme. In das Büro der Synode wurden
Monika Künzli-Knüsel, Barbara Binzegger, Pater Gregor Brazerol, Pia
Holenstein-Manser und Margrit Küffer in globo gewählt.
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Isabella Stäheli, die neue Synodepräsidentin gleich
nach der Wahl in ihrem Amt.
Neuer Kirchenrat
Anne Zorell Gross, welche seit 1996 Gemeindeleiterin ist, wurde mit
grossem Mehr als Nachfolgerin von Mario Hübscher gewählt. Sie
übernimmt im Sommer die Gemeindeleitung von Ermatingen. Für Martina
Oertli-Giger wurde der 48 jährige Architekt Cyrill Bischof aus
Uttwil gewählt. In Romanshorn belegt er das Amt des
Kirchenvorsteherschaftspräsidenten. Der 39-jährige Ralph Limoncelli,
Stadtschreiber von Frauenfeld, wurde als Nachfolger von Sabine
Tiefenbacher gewählt. Dank seinem Theologiestudium und seiner
Erfahrung als Kirchenvorsteherschaftspräsident von Arbon verfügt
auch er über reichliche Basiserfahrung.
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(v. links nach rechts) Der neu gewählte Kirchenrat
für die Amtsperiode 2010-2014 in neuer Zusammensetzung: Ralph
Limoncelli, Theo Scherrer, Peter Hungerbühler (Präsident), Anne
Zorell Gross und Cyrill Bischof.
Neuer Mindeststeuerfuss für Finanzausgleich
Die beiden verbleibenden: Domherr Theo Scherrer, sowie Peter
Hungerbühler wurden ehrenvoll wieder gewählt. Peter Hungerbühler,
der das Amt des Kirchenratspräsidenten seit 2006 ausübt, wurde auch
in dieser Funktion wieder bestätigt. In die Verwaltungskommission
der Pensionskasse wurden Monika Huber-Rüsch, Rupert Summerauer,
Cécile Lehmann, Franz Flammer, Jürg Haag und Richard Bilgergi in
globo gewählt. Die restlichen Traktanden wurden allesamt genehmigt.
Der Rechenschaftsbericht wird in Zukunft erst nach der Abnahme an
der Synode zum Versand gelangen. Die Rechnung 2009 der Landskirche,
welche mit einem Ertragsüberschuss von 251'064 Franken schliesst
erhielt ebenfalls einstimmige Zustimmung. Zugestimmt wurde auch der
Rechnung der Anderssprachigenseelsorge (Ertragsüberschuss 123'874
Franken) und der Rechnung der Pensionskasse (Aufwandüberschuss
200'053 Franken). Mit sofortiger Wirkung wurde die Verordnung über
die Zentralsteuer und den Finanzausgleich geändert. Alle
Kirchgemeinden, deren Kirchensteuerfuss mindestens 27 Prozent
beträgt, sind grundsätzlich bezugsberechtigt.
Fonds für Fusionen
1 Million Franken hat der Kirchenrat für den Finanzausgleich
reserviert. Der Antrag vom Kirchenrat lautete auf 890'000 Franken,
gutgeheissen wurde der Antrag der Budgetkommission mit 845'000
Franken. Auch der Antrag die Differenz zu einer Million Franken,
nämlich 155'000 Franken in einen zweckbestimmten Fonds einzulegen
wurde gutgeheissen. Mit diesem Fonds kann die Landeskirche bei
Fusionen finanzielle Unterstützung bieten. Die Verordnung der
Katholischen Synode betreffend Kloster Fischingen, welche
ermöglichen soll, dass das Kloster weiterhin Führungen anbietet,
Pilgerseelsorge leistet und kulturell tätig sein kann, wurde klar
gutgeheissen. Auch die 150'000 Franken Planungskredit zur
Projektierung eines Neubaus des Geschäftssitzes der Landeskirche
zusammen mit der Katholischen Kirchgemeinde Weinfelden erhielt
Zustimmung. Der Antrag, dass die Landeskirche 77Prozent der
Planungskosten übernimmt und die katholische Kirchgemeinde
Weinfelden 23 Prozent erhielt grossmehrheitliche Zustimmung. |