Thurgau war Gastkanton an der Vereidigung der Schweizergarde

Anfang Mai reisten etwa 450 Thurgauerinnen und Thurgauer nach Rom. Der Kanton Thurgau war dieses Jahr Gastkanton an der Vereidigung der Päpstlichen Schweizergarde. Mit dabei war eine Delegation der katholischen Landeskirche, die nicht nur die Vereidigung, sondern auch die Auszeichnung des Thurgauers Maximilian Fischer mit der Verdienstmedaille erlebte.

Vor Beginn des offiziellen Programms der Thurgauer Regierung rund um die Vereidigung der Schweizergardisten am 6. Mai besuchte die Delegation der katholischen Landeskirche die Primatialabtei Sant’Anselmo der Benediktiner und traf Kardinal Kurt Koch. 

Das offizielle Programm startete am Tag vor der Vereidigung mit einer Begrüssung des Regierungsratspräsidenten Dominik Diezi und des Gardekommandanten Christoph Graf im Ulmenhof unter Mitwirkung der Musikschule Kreuzlingen. Danach erhielt der Thurgauer Gardist Maximilian Fischer die Verdienstmedaille der Päpstlichen Garde. Am Abend lud die katholische Landeskirche zu einem Orgelkonzert mit Konzertorganist und Dozent Pater Theo Flury aus dem Kloster Einsiedeln.

Am Tag der Vereidigung fand am frühen Morgen im Petersdom eine Messe statt, an der Thurgauer Solisten mitwirkten. Für Angemeldete kam es sogar zu einer kurzen Audienz mit dem Papst, bevor die vatikanischen Gärten in Gruppen besichtigt wurden. Ab 16 Uhr gab die Musikschule Kreuzlingen ein Konzert, danach folgte der eindrückliche Moment der Vereidigung, der seinen Ausklang fand in einem festlichen Apéro.

Letzter offizieller Programmpunkt war am Folgetag die Besichtigung der Sixtinischen Kapelle und des Papstpalastes, während die Delegation der katholischen Landeskirche Thurgau am Freitag noch die Schweizergarde treffen durfte, bevor sie sich auf den Heimweg machte.

Red./11.05.2026


Weitere Informationen

Maximilian Fischer, ausgezeichnet mit der Verdienstmedaille
Quelle: zVg
Maximilian Fischer, ausgezeichnet mit der Verdienstmedaille

Programm rund um die Vereidigung der Schweizergardisten

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