Am Wochenende vom 13. und 14. Juni durften wir die ersten Firmungen im Hinterthurgau feiern. Die Jugendlichen wurden in Sirnach und Eschlikon gefirmt. Die Firmfeiern in Bichelsee und Münchwilen sind am kommenden Wochenende vom 20. und 21. Juni.
Die jungen Menschen wurden durch das Sakrament der Firmung in stimmungsvollen Firmgottesdiensten mit dem Heiligen Geist gestärkt. In den verschiedenen Varianten ihrer Firmvorbereitungen haben die Jugendlichen verschiedene Erfahrungen gemacht. Hier geht’s zum Einblick in die verschiedenen Firmwege:

 

Tyra vom Firmweg Diakonie:

Hallo mitenand; Ich han de Firmweg Diakonie gmacht. Mir sind e Drüergruppe gsi. Bi üs isch es drum gange, Mönsche z begegne, zuezlose und z hälfe. Als erschts sind mir is Café Grüezi in Sirnach gange. Döt hämmer Mönsche us verschidene Länder und Kultuure kenneglernt. Mir händ mitenand z Nacht gässe, gueti Gspröch gha, zäme gspielt und am Schluss no bim Ufruume gholfe. Es isch spannend gsi, z ghöre, was die einzelne Mönsche erlebt händ und wie unterschiedlich ihri Läbe sind. De zweit Iisatz isch im Alterszentrum Sirnach gsi. Döt hämmer üs mit ere Bewohnerin unterhalte. Sie het üs viel us ihrem Läbe und ihrer Vergangeheit verzellt.Das isch sehr interessant und eindrücklich gsi, will mer gmerkt händ, wie vill Erfahrige und Gschichte älteri Mönsche mit sich träge. De letscht Iisatz isch bi „Tischlein deck dich“ gsi. Mir händ alles vorbereitet, ufgstellt und de Lüüt d Läbensmittel mitgeh. Dört han ich öppis Wichtigs glernt: Mer gseht de Mönsche oft nöd a, wenn sie in ere schwierige Situation sind oder Hilf bruuched. Genau drum isch es so wichtig, dass es Organisatione git, wo Mönsche unterstützed. De ganzi Firmweg isch für mich sehr spannend und lehrriich gsi. Ich han glernt, wie wichtig Nächschteliebi, Hilfsbereitschaft und Zämehalt sind. Vor allem han ich gmerkt, dass scho chliini Gesten und es offes Ohr für öpper anders e grosse Unterschied mache chönd.

 

Soena, Mikel und Chiara vom Firmweg Assisi:

Im Rahmen unseres Firmweges reisten wir nach Assisi. Dort besichtigten wir verschiedene Kirchen und lernten viel über den heiligen Franziskus und sein Leben. Besonders beeindruckend fand ich den Petersdom, den wir am Mittwoch in Rom besuchten. Neben den Besichtigungen hatten wir auch Freizeit und Zeit für Gemeinschaft. Wir übernachteten in einem Hotel, assen Pizza und genossen eine Glace in der Stadt. Ein besonderes Highlight war der Dienstagabend, als wir gemeinsam auf der Piazza tanzten. Das machte viel Spass und sorgte für eine tolle Stimmung in unserer Gruppe. Die Reise half mir, mehr über den Glauben und die Geschichte des heiligen Franziskus zu erfahren. Gleichzeitig konnte ich viele schöne Momente mit anderen Firmandinnen und Firmanden erleben.

 

Gene vom Firmweg Sinnsuchende:
I 5 Nomitäg händ mir über verschiedeni Frogge zum Läbe und Glaube gschwätzt. Mir händs vo Save Spaces gha und unsichtbare Held*inne im Alltag . Mir händ ganz viel diskutiert und Sensis gspielt.  

 

Lorina vom Firmweg Kloster-Weekend:

Wir waren im Kloster Fischingen für ein Wochenende. In dieser Zeit haben wir uns mit verschiedenen Themen beschäftigt, welche wir im Voraus bei einem Treffen bestimmt haben. Einerseits haben wir uns mit Geld und Schulden, Sekten oder der Verbindung zwischen Religion und Sport befasst. Ausserdem durften wir an einer Führung durch das Kloster teilnehmen und bei einer Vesper, einer Art Gebet, dabei sein. Am Abschlussabend haben wir dann noch ein Lagerfeuer gemacht und Marshmallows gegessen. 

 

Anika vom Firmweg Musik:

Wir sind eine Gruppe aus 6 Personen, die verschiedene Instrumente spielen. Beim ersten Treffen haben wir Lieder ausgewählt, unser Patenpäckli bemalt und uns kennengelernt. In 5 Proben haben wir 4 Lieder geübt und spielen diese in Münchwilen an der Firmig nächsten Sonntag. 

 

Nina vom Firmweg Pilgern:

Bi üsem Firmweg hemmer üs am Friitig Morge troffe und sind eifach mol druf los glaufe. So hemmer jede Tag um die 20 km gmacht. I dene 4 Tag hemmer so um die 80 km und 2500 höhemeter zruggleit. Am Morge hemmer jeweils nonig gwüsst wo mir übernachte werded. Drum simmer au ei Nacht obe am ne  Rossstall glandet und hend mega gfrore. Mir hend trotz, dass das Wetter nöd ganz mitgespielt het, ä cooli Ziit gha, sind nachher aber au sehr erschöpft gsi. 

 

Firmung – unterwegs im Glauben und Leben

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