Anfang Oktober ging es für das Swiss-for-Greece-Team wieder auf die griechische Insel Skyros. Eine Woche voller Arbeit, Begegnungen, Gemeinschaft und natürlich ganz viel griechischem Essen stand bevor.
Schon die Anreise zeigte, dass bei einer solchen Reise nicht immer alles nach Plan läuft. Nach einer etwas turbulenten Landung in Athen ging es mit dem Bus weiter zum Hafen. Aufgrund von starkem Wind musste die Gruppe eine Nacht in Kymi bleiben, bevor es am nächsten Abend mit der Fähre nach Skyros ging.
Während der Woche packten die Teilnehmenden an verschiedenen Orten auf der Insel mit an. Es wurde gestrichen, geputzt, eingekauft, repariert und im Garten gearbeitet. Auch grössere Arbeiten standen auf dem Programm. So wurde beispielsweise ein umgestürzter Mammutbaum weiter zersägt, damit das Holz im Winter als Feuerholz genutzt werden kann. An einem Wohnhaus wurde ausserdem ein Riss repariert, durch den zuvor immer wieder Wasser ins Schlafzimmer gelangt war.
Aber auch die kleineren Arbeiten machten einen Unterschied. Pflanzen wurden gesetzt, Gärten gepflegt und verschiedene Renovationsarbeiten erledigt. Dabei ging es jedoch nicht nur ums Anpacken. Immer wieder entstanden Gespräche und Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Und genau das macht die Reise nach Skyros aus.
Neben der Arbeit durfte auch der Austausch nicht fehlen. Ein Teil der Gruppe besuchte ein Krankenhaus und übergab gespendete Medikamente und Pflegematerial. Bei einem Schulbesuch kamen die Teilnehmenden mit Jugendlichen zusammen, spielten gemeinsam Volleyball und verbrachten Zeit miteinander.
Zwischen all den Einsätzen blieb auch Zeit, Skyros und das Leben auf der Insel zu geniessen. Gemeinsam essen, zusammensitzen, Musik hören, Zeit auf der Platia verbringen oder einfach mal ans Meer gehen gehörte genauso zur Woche dazu.
Doch die Reise bot auch Raum für ruhigere und nachdenklichere Momente. Bei einem gemeinsamen Input setzte sich die Gruppe mit den Themen Macht und Ohnmacht auseinander. Wo können wir wirklich etwas verändern? Wo stossen wir an unsere Grenzen? Und was bedeutet es eigentlich, anderen Menschen zu helfen?
Denn Swiss for Greece bedeutet nicht nur Pinsel, Werkzeug und Gartenhandschuhe. Es bedeutet auch, hinzuschauen, zuzuhören, voneinander zu lernen und miteinander unterwegs zu sein.
Am letzten Abend kam die Gruppe noch einmal mit Menschen zusammen, die sie während der Woche kennengelernt hatte. Bei einem gemeinsamen Essen auf der Platia wurde erzählt, gelacht, auf die vergangene Woche zurückgeblickt und schliesslich Abschied genommen.
Am nächsten Morgen hiess es dann: früh aufstehen. Begleitet von einem wunderschönen Sonnenaufgang ging es zum Hafen und schliesslich zurück in die Schweiz.
Auf Skyros blieben viele erledigte Arbeiten zurück. Mit nach Hause kamen dafür:
«Gepäck voller griechischer Produkte, Bäuche mit ganz viel Tzatziki, Feta und Gyros und Herzen voller Erinnerungen und Wärme.»
Eine intensive Woche ging damit viel zu schnell zu Ende. Eine Woche voller Arbeit, neuer Erfahrungen und besonderer Begegnungen und eine Woche, die einmal mehr gezeigt hat, wie viel entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam anpacken.
Impressionen
Umgestürzten Baum zersägen
Reparaturarbeiten an einem Wohnhaus
Swiss-for-Greece-Team 2026 auf Skyros
Schulhof gemeinsam neu gestalten
Malerarbeiten in einem Wohnhaus
Einkäufe gemeinsam mit den Bewohnern
Bäume fällen und Feuerholz vorbereiten
Einkäufe gemeinsam nach Hause bringen
Gemeinsam den Schulhof verschönern
Gemeinsam bei der Gartenarbeit
Begegnung mit Jugendlichen vor Ort
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