Seit vielen Jahren bringt SENSIS Menschen miteinander ins Gespräch. Das Prinzip ist einfach: Zu einer Aussage positionieren sich die Spieler*innen mit Ja oder Nein – und diskutieren anschliessend ihre unterschiedlichen Sichtweisen. Dabei geht es nicht darum, sich einig zu werden, sondern verschiedene Meinungen kennenzulernen, eigene Haltungen zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entdecken.
Mit der neuen Auflage 2026 bleibt SENSIS diesem Grundgedanken treu und entwickelt sich gleichzeitig weiter. Alle über 1000 Aussagen wurden überprüft, überarbeitet und ergänzt. Im Fokus standen eine inklusivere Sprache sowie die Anpassung an aktuelle gesellschaftliche Themen. Bereits 2025 wurde das Thema «Social Media» neu ins Spiel aufgenommen. Aussagen wie «Mein Instagram-Account ist öffentlich» oder «Social Media löst bei mir manchmal schlechte Gefühle aus» greifen die Lebenswelt vieler junger Menschen auf und laden zu spannenden Diskussionen ein.
Ganz neu in der Auflage 2026 ist das Thema «Rassismus und Diskriminierung». Dieser Themenkomplex wurde gemeinsam mit jungen Menschen entwickelt, die selbst von Rassismus betroffen sind. Dabei greift SENSIS komplexe Themen wie strukturellen Rassismus, Racial Profiling oder Erinnerungskultur auf, ohne rassistische Sprache zu reproduzieren. So wird das Spiel seinem Namen einmal mehr gerecht: Es sensibilisiert für gesellschaftliche Herausforderungen und fördert einen respektvollen Austausch.
Das neue SENSIS ist seit April im Online-Shop der Fachstelle Jugend erhältlich und steht auch in der Mediothek zur Ausleihe bereit.
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