Vorgeschichte
Im neunten Jahrhundert kam Steckborn durch Schenkung in den Besitz des Klosters Reichenau. In „Bernang“ dem heutigen Berlingen, stand vor dem Jahre 883 bereits eine Kapelle, die dem hl.  Michael geweiht war.

Im Jahre 1275 wird erwähnt, dass zur Kirche des Heiligen Jakobus Steckborn auch „Bernang“ gehört.

1344 wird das Vermögen der Jakobus-Kirche der Abtei auf der Reichenau einverleibt. Nach der Reformation diente das Gotteshaus beiden Konfessionen.

1766-68 wird die Stadtkirche Steckborn neu gebaut.

1833 wird der baufällig gewordene Turm abgebrochen und auf der Westseite neu erstellt.

1936 entschliessen sich die katholischen Kirchbürger eine eigene Kirche zu  bauen. Doch der zweite Weltkrieg verzögerte das Bauvorhaben.

1946 erwarb die Kirchgemeinde das Land im Zelgigebiet für ihren Neubau. Bis zur Erstellung der Kirche sollten aber noch einige Jahre ins Land ziehen.

1960 findet eine Volkszählung statt. Von den 3454 Einwohnern sind 1460 Katholiken. Dazu kommen 237 aus Berlingen und 110 aus Salen-Reutenen. Zur Kirchgemeinde St. Jakobus gehörten also 1807 Gläubige.

1961 war es dann aber endlich so weit. Erste Vorarbeiten auf dem neuen Kirchenareal konnten stattfinden.