Ursprung der Pfarrei unbekannt!

1275

Eigene Pfarrkirche erstmals erwähnt. Sie ist der hl. Verena, dem hl. Märtyrer Mauritius und der Geburt Christi geweiht. Grundherr des Dorfes war der Abt von Reichenau. Später wirkte der Bischof von Konstanz als Grundherr von Müllheim.

1473

Filialkirche in Hüttlingen, dem hl. Apostel Andreas geweiht, wird erwähnt.

1528

Übertritt der Gemeinde zum neuen Glauben nach der Lehre des Reformators Ulrich Zwingli. 80 Jahre lang kein kath. Gottesdienst mehr!

1608

Wiedereinführung der heiligen Messe aufgrund des 2. Landfriedens von 1531 nach Ende des 2. Kappelerkrieges. Die Kirche wird nun von beiden Konfessionen benützt und Eigentum beider Glaubensgemeinschaften. (Simultankirche, paritätisches Verhältnis).

1839

Bau des Pfarrhauses an der Kreuzlingerstrasse.

1840

Das alte Pfarrhaus in der Gasse wird samt Umschwung für 2800 Gulden vergantet.

1858

Durch den Bau der Weberei Grüneck wird die Kirchgemeinde einwohnermässig mehr als verdoppelt.

1864

Die Gemeinden Wigoltingen, Bonau und Illhart gelangen von der Kirchgemeinde Homburg zu Müllheim.

1942

Gründung des Kirchenbaufonds

1954

Kirchgemeinde beschliesst Kauf des Bauplatzes von ca. 1000 m2 Kauf dem Storenberg, zum Preis von Fr. 22'000.-.

1959

Erste Sitzung der evang. und der kath. Kirchenvorsteherschaft zur Besprechung einer Aufhebung der gemeinsamen Benützung der Kirche.

1962

Beschluss der Kirchgemeinde eine eigene Kirche zu bauen.

1966

Kirchgemeinde bewilligt Kostenvoranschlag von Fr.1'460 000.- für den Bau einer Kirche nach reduziertem Bauprogramm, im Besonderen ohne Pfarrhaus nach den Plänen der Architekten Bächtold und Baumgartner, Rorschach.

1966

15. August erster Spatenstich.

1967

Grundsteinlegung und Weihe der Glocken.

1967

Vorstoss, das Pfarrhaus doch mit der Kirche zu bauen. Dieser Vor schlag wird an einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung abgelehnt.

1968

5. Mai: Weihe der Kirche durch Bischof Dr. Anton Hänggi zu Ehren der Muttergottes Maria, der hl. Verena und dem Bruder Klaus.

1969

1. September: Auflösung des Simultanverhältnisses (paritätisches Verhältnis).

1971

Einbau der Orgel mit 14 Registern und 2 Manualen durch die Orgelbaufirma Spät!), Rapperswil.

1981

Bau des Pfarrhauses neben der Kirche nach den Plänen von H.P. Büchel, Architekt, Weinfelden. Kosten Fr.700'000.–.