„Herr segne dieses Haus und alle die da gehen ein und aus“ – Sternsinger  überbringen in vielen Regionen anlässlich des Dreikönigsfestes ihre Segenswünsche in die Haushalte. Zum Zeichen dieses Besuchs setzt einer der Teilnehmenden das Jahr und die Anfangsbuchstaben der Heiligen Drei Könige – Caspar, Melchior, Balthasar – an die Türe: 20* C*M*B* 12.

Schwellensituationen
Segen und Segensfeiern betreffen oft Schwellensituationen im Leben und Alltag von Menschen. Sie beenden einen Lebensabschnitt und nehmen einen neuen in Angriff, zum Beispiel beim Übergang von der Schulzeit in das Berufsleben.  Auf einer Schwelle befinden sich Menschen auch, wenn sie sich verabschieden, um sich auf eine neue Umgebung einzulassen, auf Reisen zu gehen oder ganz einfach um die Nachtruhe anzutreten. Ein Segen drückt aus, dass Gott den Menschen in solchen Übergängen nahe ist, sie nicht alleine lässt – egal, was kommt.

Segen für den Wohnraum
Der Wohnraum nimmt im Leben eines Menschen eine besondere Bedeutung ein. So gibt es für die Segnung einer Wohnung oder eines Hauses eigene liturgische Segensformen, die beispielsweise auch beim Eintritt in ein Altenheim möglich sind. Segensfeiern setzen sich zusammen aus einer biblischen Lesung, Gebeten für die anwesenden und andere Menschen (Fürbitten), einem Segenswort zum Zuspruch von Gottes Anteilnahme und Segensgesten (Kreuzzeichen oder Handauflegung).

Wünschen auch Sie die Segnung Ihrer Wohnung, Ihres Hauses, Ihres Wohnraumes? Die Pfarrei Ihres Wohnortes berät Sie gerne.