Vier Jahre im Rückblick

Cornel Stadler (links), Vizepräsident der Synode, dankte Alois Schwager für seine engagierte Arbeit als Synodenpräsident. Bild: Arianna Maineri

Am 30. November 2017 fand sich die Synode im Rathaus Weinfelden zur letzten Plenumssitzung der Legislaturperiode 2014-18 ein. Aufgrund der Amtszeitbeschränkung war es für Alois Schwager zugleich die letzte Sitzung als Präsident. In seinem Rückblick würdigte der scheidende Präsident die Arbeit des Kirchenparlaments.

Auszüge aus dem Rückblick von Dr. Alois Schwager vom 30.11.2017 auf die Legislaturperiode 2014-18

  • "Der Auftakt in die noch bis 31. Mai 2018 laufende Legislaturperiode gestaltete sich ziemlich turbulent. Im März 2014 erlitt der damalige Präsident des Kirchenrates, Peter Hungerbühler, der für eine weitere Amtsperiode kandidieren wollte, eine schwere Hirnblutung. Während der Vorbereitung zur konstituierenden Synodensitzung war noch nicht absehbar, ob sich sein Gesundheitszustand wieder soweit verbessern würde, dass eine Weiterführung des anspruchsvollen Amtes möglich wäre. Das Kollegium der Amtsältesten, das die Wahlen vorzubereiten hatte, schlug daher vor, die Wahl eines fünften Mitgliedes des Kirchenrates sowie des Präsidiums auf die Wintersynode zu verschieben. Ein Gegenantrag von Franz F. Ernst, der die Wahl aller Kirchenräte auf den Winter verschieben wollte, wurde klar abgelehnt."

  • "Zwei Motionen von Franz F. Ernst verlangten, „die Übereinkunft zwischen dem Heiligen Stuhl und der Regierung des Kantons Thurgau betreffend Beitritt des hohen Standes Thurgau zum Bistum Basel“ vom 11. April 1829 zu ändern und für die dazu nötigen Konsultations- und Verhandlungsverfahren eine Spezialkommission einzusetzen. Damit sollte ein Wechsel zum Bistum St Gallen oder zu einem neu zu gründenden Bistum Zürich eingeleitet werden. Nachdem auch diese beiden Motionen klar abgelehnt worden waren, entschloss sich Franz Ernst, aus diesem Gremium wieder auszutreten. Er trat dann anlässlich der Wintersynode noch einmal in Erscheinung, indem er für den Kirchenrat kandidierte. Er liess dabei klar durchblicken, dass er Nachfolger von Peter Hungerbühler werden wollte. An dieser Wintersitzung mussten wir übrigens die Vertreter der Kirchgemeinde Rickenbach verabschieden, weil sie sich ab 2015 der Kirchgemeinde Wil anschlossen."

  • "Intensiv beschäftigt haben wir uns u.a. mit der Finanzierung von forumKirche. Auslöser war eine Motion von Benedikt Wey. Weil bei der Abstimmung die Mehrheiten mehrmals wechselten, musste ich, um klare Verhältnisse zu schaffen, erstmals zum Mittel der Abstimmung unter Namensaufruf Zuflucht nehmen."
     
  • "Ein bedeutsames Projekt, das aus der Synodenarbeit hervorgegangen und auf breites Echo gestossen ist, ist der „Grüne Güggel“. Dieses Umweltzertifikat für kirchliche Organisationen und Kirchgemeinden geht auf die Initiative der von Gaby Zimmermann initiierten Spezialkommission „Kirche und Umwelt“ zurück." 

  • "Hier erwähne ich noch die Teilrevision über Religionsunterricht und die Verordnung über Zentralsteuer und Finanzausgleich, die nach einer Erfahrungsphase von drei Jahren überprüft und leicht angepasst worden ist. Ein erfreulicher Höhepunkt während der Legislaturperiode 2014-18 war sicher die feierliche Einweihung und Inbetriebnahme des Zentrums Franziskus."

  • "Über das grosse Projekt "Kirchenorganisationsgesetz-Revision" (KOG-Revision) sind wir während der ganzen Legislaturperiode immer wieder eingehend informiert worden. Gemäss Synodenreglement hat die Spezialkommission zur KOG-Revision ihre Arbeit über die Legislaturperiode fortzusetzen."  

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